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Systems heute und 2007
Puchheim, 31. Oktober 2005 - Nein, wir haben generell keine Probleme mit dem Raum/Zeit-Kontinuum, aber ein spekulativer Blick in die Zukunft muss erlaubt sein. Vier Hypothesen sollen reichen: 2007 ersetzten die Systems-Organisatoren die Registrierungscomputer im Eingangsbereich durch eine Eingangsschleuse, die Besucher nur einlässt, wenn im Eingangsbereich wenigstens 200 Personen warten und drängeln. Vorteil: Man kann die netten Damen und Herren einsparen, die Besuchern beim Registrieren helfen, und auf Fotos sieht es trotzdem hübsch voll aus. In Halle A3 werden zwei Seitenwände eingerissen, Hallen A4 und A5 werden komplett eingeebnet, und das Ganze wird zu einer attraktiven Freifläche umgeformt, die in eleganter Weise Golfplatz und Seenplatte verbindet. Auf letzterer finden dann auch wieder die Segelboote Platz, die 2005 sträflicherweise nicht berücksichtigt wurden. Für das Jahr 2008 ist ein Ausbau der Freifläche per Durchbruch bis zum ehemaligen Gelände der Buga angedacht. Um die Besucherzahlen der unterschiedlichen Vortrags- und Diskussionsareale zu verbessern, werden diese in einer Halle versammelt. Um sich gegen die Sprecher der anderen Areale durchsetzen zu können, schrauben die einzelnen Forenveranstalter kräftig an ihren Verstärkeranlagen und spätestens am zweiten Tag der Messe wird der Lärm derart infernalisch, dass die Messeorganisatoren sich nachträglich eine Erlaubnis für die Durchführung eines Heavy Metal Konzerts verschaffen müssen. Starbucks wird größter Aussteller und betreibt in jeder Halle vier großzügig proportionierte 3D Human Resources Full Service Automation Rehydration Applications, Motto: Share and Enjoy! Wie war es nun 2005 Mal wieder besser als die meisten Auguren erwartet hatten. Nach Börsenmaßstäben bedeutet das, dass der Kurs der Messe in ungeahnte Höhen katapultiert würde, so sie denn einen hätte. Wenn man tatsächlich erst einmal die Ansprüche herunter geschraubt hat und in der Systems nicht mehr als eine Brachenveranstaltung regionaler Relevanz sieht, darf man sie ruhig als Erfolg betrachten. Nach bekannt zähem Anlauf am Montag, kamen an den Ständen der Aussteller viel versprechende Kontakte zustande und auch die Journalisten zeigten sich weitgehend zufrieden. Zwar gab es nicht die großen zwei oder drei Highlights, aber viele Aussteller brachten doch ein erkleckliches Maß an Neuheiten mit auf die Messe, wie VMware, die News direkt von der Hausmesse VMworld auf die Systems importierten. Aber wem erzählen wir das, Sie waren ja auch vor Ort, oder
« 31-10-2005 »